From Vegetable Soup zu
Vegetable Soup

Vor zwei Jahren trafen sich 19 mehr oder (vielmehr) weniger Englisch-Interessierte mit Fischer mit dem Ziel, ihr Abitur unter anderem in Englisch zu schreiben. Dabei schockte sie uns nicht nur mit Will Russel und J. B. Priestley, nein, sie quälte uns auch mit den Migrationsbewegungen in Amerika und dem damit verbundenen American Dream.

Alsbald versuchte sie, aus uns jungem Gemüse nach Vorbild des Melting Pots eine Einheit zu schmieden, die sich willens- und charakterstark den Anforderungen des Abiturs stellen konnte. Doch leider ging dieses von Anfang an zum Scheitern verurteilte Unterfangen kläglich in die Hose, was sich im Besonderen gut an der Beteiligung an den zahlreichen Kursfeten ablesen läßt (siehe Statistik).

Dies blieb Frau Fischer nicht verborgen, und so unternahm sie als weitere Anstrengung in Sachen Melting Pot eine Kursfahrt nach London in Angriff, die uns besonders wegen der vielen Freizeit gefiel, die viele zum Shopping und abendlichen Pubbesuchen nutzten.

Durch die erlittenen Strapazen geschwächt, mußten sich Christian und Anne aus der Vegetable Soup zurückziehen, um neue Kraft zu schöpfen, und da keine Hoffnung mehr bestand, daß das Prinzip des Melting Pot bei uns fruchten würde, besann sich Frau Fischer auf die literarische Seite des Englischunterrichts und machte uns nach dem gesehenen Theaterstück auch mit der niedergeschriebenen Form von Shakespeares Merchant of Venice bekannt, worauf wir Abituranwärter wie benommen in der trüben Gemüsesuppe dümpelten und der Notendurchschnitt drastisch in die Tiefe ging.

Den absoluten Rest gab uns dann die Lektüre der 'Time', die uns auf erschreckende Weise vor die Tatsachen stellte, daß wir selbst von grundlegenden Vokabelkenntnissen des modernen Englisch noch meilenweit entfernt waren. Dies steigerte nur noch die panische Angst vor der bevorstehenden Abiturklausur...

Den krönenden Abschluß von zwei Jahren Englischunterricht, die Abiturklausur führte uns wiederum unser Limit vor Augen. Dennoch versuchten wir unser Bestes und hoffen auf die Milde von Frau Fischer.

PS: Auch wenn es keine Toffifees und After Eight im Abitur gab, bedanken wir uns sehr bei Frau Fischer für die manchmal harten aber auch lehrreichen Stunden.